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Der am 18. April 1914 eingeweihte Park ist der berühmteste der Stadt und eine ihrer grünen Lungen. Zum Kulturgut (Bien de Interés Cultural) erklärt. Diese Gärten gehörten ursprünglich zum Palacio de San Telmo und wurden 1893 von der Infantin María Luisa Fernanda de Borbón (Herzogin von Montpensier) der Stadt gestiftet. Der französische Ingenieur Jean-Claude Nicolas Forestier, der Konservator des Pariser Bois de Boulogne war, verpasste der Grünfläche bei seiner Reform einen romantischen Hauch, wobei er sich von den Gärten des Generalife, der Alhambra sowie der Alcázares zu Sevilla inspirieren ließ. In den Park wurden die Plaza de España sowie die Plaza de América eingefügt, letztere ist auch als „Taubenpark“ bekannt. Beide zählen zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Sevillas.